Weiterführende Schulen im berlinnahen Raum

Veröffentlicht am 12.11.2019 in Bildung

Immer wieder gibt es Debatten über weiterführende Schulen im berlinnahen Raum, wo die Zahl der Einwohner und damit der Schüler stark zunimmt, so auch gestern auf der Einwohnerversammlung in Neuenhagen. Hier der Versuch einen Überblick zu geben, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Schulbezirke:

Es gibt keine Schulbezirke bei weiterführenden Schulen in Märkisch-Oderland. Der ganze Landkreis ist ein Schulbezirk. Es gibt auch keine Bevorzugung von Schülern nach Wohnortnähe. Damit die Entfernungen für die Schüler nicht zu groß werden, gibt es aber Schulplanbezirke. Im berlinnahen Raum sind dies die Bezirke 1 mit Strausberg, Rüdersdorf, Altlandsberg und der Märkischen Schweiz und den Bezirk 2 mit Hoppegarten, Neuenhagen, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen-Eggersdorf.

Zuständigkeiten

Für die Grundschulen sind die Städte und Gemeinden zuständig, für die weiterführenden Schulen der Kreis. Dies gilt für die Schulentwicklungsplanung und auch für die Finanzierung. Ob also eine weiterführende Schule eingerichtet wird entscheidet in der Regel der Kreis.

Schulformen

Nach dem Landesschulgesetz gibt es drei Formen der weiterführenden Schule. Das Gymnasium, die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und die Oberschule.

Veränderungen in den einzelnen Gemeinden und Städten:

Hoppegarten. Dort ist geplant, die Oberschule, um einen zusätzlichen Neubau zu erweitern. In den alten Bau der Grimm-Grundschule soll nach ihrem Umzug in den Neubau ein privates Gymnasium und Gesamtschule entstehen. Diese können später auf das KWO Gelände ziehen.

Neuenhagen: Die private Oberschule des IB wurde ausgebaut und kann jetzt dreizügig betrieben werden. Die zweite große Ausbaustufe des Einstein-Gymnasiums ist abgeschlossen. Der Kreis hat beschlossen, einen dritten Ausbau vorzunehmen. Dafür muss allerdings Neuenhagen Fläche an den Kreis verkaufen. Weiterhin hat die Gemeindevertretung in Neuenhagen beschlossen, in den Schulcampus Gruscheweg eine Gesamtschule zu integrieren. Ein Grundstück ist vorhanden. Eine Zusage durch den Kreis fehlt.

Fredersdorf-Vogelsdorf: Dort soll die bisherige Oberschule zu Gunsten der Grundschule freigeräumt werden und durch einen vierzügigen Neubau ersetzt werden. Eine Beteiligung des Kreises ist gegeben. Allerdings gibt es im Ort Streit um den Neubau.

Petershagen-Eggersdorf: Hier wurde die private Gesamtschule (FAW) mit Ganztagsbetrieb ausgebaut.

Rüdersdorf: Hier ist der Ausbau des Gymnasiums durch den Kreis auf eine Sechs Zügigkeit im vollen Gang. Die Drei-Felder-Sporthalle ist bereits fertig.

Strausberg: Hier will der Kreis ein zusätzliches Gymnasium bauen. Der Grunderwerb soll noch in dieser Woche erfolgen.

Konflikte:

Die gibt es außer in Fredersdorf in Neuenhagen. In Neuenhagen will die Verwaltung dem Kreis das Grundstück der jetzigen Fallada-Grundschule nicht verkaufen. Sollte sich Fredersdorf einigen und die neue Oberschule bauen, Neuenhagen bei seiner Weigerung zum Verkauf des Grundstückes an den Kreis bleiben, könnte dies für Neuenhagen bedeuten, dass keine weitere Schule in Neuenhagen gebaut wird; keine Oberschule, keine Gesamtschule und kein weiterer Ausbau des Gymnasiums. Schülern bleibt dann das zu kleine Einstein-Gymnasium und die IB-Oberschule oder sie müssen in die Nachbargemeinden ausweichen.

Förderschule: Diese wird durch den Kreis betrieben. Bisher ist sie in der Villa am Amselsteg untergebracht und zu klein. Sie wird ebenfalls durch einen Neubau im Schulcampus am Gruscheweg ersetzt.

12.11.2019 Jürgen Hitzges

 

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