Schüler auf Reisen

Veröffentlicht am 27.11.2018 in Bildung

Weite Wege zur Schule kennen wir aus dem berlinfernen Raum. Nun werden sie auch in Neuenhagen üblich.

Die SPD-Fraktion hat in der Gemeindevertretung nachgefragt, wie viele Schüler zu Beginn des aktuellen Schuljahres an der Fallada-Grundschule und am Einstein-Gymnasium aus Platzmangel abgelehnt wurden. Die Antwort des Bürgermeisters war erschreckend. An der Fallada-Grundschule waren das sechs Schüler, bei einer grenzwertigen Klassenstärke von 29 Kindern, die nun überwiegend auf die Schwanenteichschule gehen. Dies ist eine Entfernung, die Grundschüler nur mit dem „Elterntaxi“ bewältigen können.

Am Einstein-Gymnasium betrug die Zahl der Ablehnungen 58 Schüler, obwohl die Klassenstärke auf 30 heraufgesetzt wurde. Wo diese Schüler untergekommen sind, ist nicht bekannt. Die meisten dürften wohl zu den Gymnasien in Rüdersdorf oder Strausberg ausgewichen sein.

Alles spricht dafür, den Plan, die zu kleine Fallada-Schule durch einen Neubau auf dem brachliegenden Gelände auf dem sogenannten Reichelt-Dreieck zu ersetzen und das bisherige Gelände der Grundschule für die Erweiterung des Gymnasiums zu nutzen. Der Kreis hatte hierfür seine Kaufbereitschaft erklärt.

Nicht so der Neuenhagener Bürgermeister Scharnke. Dieser hat gegenüber dem Kreis erklärt, dass er ihm kein Grundstück zum Kauf anbietet. Damit ignoriert er einen entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung.

Ihm ist es offensichtlich gleichgültig, wo die Schüler, die keinen Platz an der Fallada-Grundschule oder dem Einstein-Gymnasium bekommen, zur Schule gehen sollen und können.

Der Kreis plant nun einen Neubau eines Gymnasiums in Strausberg Nord. Strausberg hat deutlich gemacht, sich über die vierte Schule, auf der man das Abitur in Strausberg machen kann, freut.

 

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