Was soll Zucker in der Schulmilch?

Veröffentlicht am 12.01.2019 in Gesundheit

Der Landtag wird in der Plenarwoche Ende Januar 2019  über einen  Antrag beraten, wonach Schulmilch künftig nur noch ohne Zuckerzusatz (gemeint sind Schoko- und Fruchtgetränke; Nachtrag der Red.) angeboten werden soll. Der von der SPD-Fraktion initiierte Vorstoß zielt darauf ab, die Förderrichtlinie entsprechend anzupassen, wie die Verbraucherschutz-Expertin der SPD im Landtag, Tina Fischer, erläutert.

„Gesundes Schulessen ist für uns wichtig. Wir als SPD-Fraktion haben dazu bereits zahlreiche Initiativen angeschoben. Zur gesunden Ernährung gehören natürlich auch Getränke. Deswegen wollen wir künftig nur noch Schulmilch ohne Zuckerzusätze fördern. Zucker ist bereits in zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten – dies müssen wir nicht noch mit Steuergeldern unterstützen“, so die SPD-Abgeordnete Tina Fischer. „Bisher sind in einem Milchmischgetränk von 250 Millilitern rund 18 Gramm Zucker enthalten.  Eine Änderung der bestehenden Fördermittelrichtlinie ist jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres möglich.“

Hintergrund

Die Mittel für das Schulmilchprogramm liegen für das Schuljahr 2018/2019 in der Region Berlin-Brandenburg bei rund einer Million Euro, davon rund 350.000 Euro für das Land Brandenburg. Die Mittel werden durch die Europäische Union bereitgestellt.

 

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