SPD: AG Gesundheit in Brandenburg gegründet (Jetzt mit Anlaufstelle)

Veröffentlicht am 08.12.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Britta Müller, die neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG), plädiert für eine Aufspaltung des bestehenden Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Das jetzige Ministerium sei zu groß. Sozialdemokraten sollten in einer künftigen Landesregierung ein Ressort für Gesundheit, Pflege, Altern und Demografie übernehmen.

Mitmachen? Mitglieder, die sich für eine Mitarbeit und Unterstützung der ASG interessieren, können sich bei Birgit.Gorholt@spd.de">Birgit Gorholt, Referentin für AG´s im Landesverband, anmelden.

Müller, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, kritisierte den hohen Anteil von Leiharbeit im Gesundheitswesen. In der Betreuung und Pflege sollten regulär angestellte, gut ausgebildete und bezahlte Arbeitskräfte eingesetzt werden.

Die ASG hatte sich am vergangenen Wochenende in Potsdam gegründet. Brandenburgs SPD-Landesverband war der einzige in Deutschland ohne eine solche Arbeitsgemeinschaft. Bei der nächsten Regierungsbildung solle die SPD wieder die Zuständigkeit für die Gesundheitspolitik im Kabinett übernehmen.

Die ASG gründeten 30 Mediziner, Pfleger und Selbstständige nach den Statuten der Sozialdemokratie. Die AG will u.a. Vorschläge für die Bereiche Telemedizin, Krankenhausverbünde oder flächendeckende Angebote von Patientenbussen entwickeln.

 

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