07.05.2021 in Kultur von SPD Märkische Schweiz

Ortsverein Märkische Schweiz unterstützt Interessenbekundung zur Ausrichtung der Landesgartenschau

 

Der Ortsverein Märkische Schweiz unterstützt ausdrücklich die Interessenbekundung zur Ausrichtung der Landesgartenschau.
Unter dem Titel "Park-Landschaft-Garten-Mensch

Märkische Landschaftsgärten als Gestaltungsräume der Zukunft" bekunden die Stadt Müncheberg, die Gemeinde Neuhardenberg, die Gemeinde Bliesdorf, die Stadt Bad Freienwalde und der Landkreis Märkisch-Oderland ihr Interesse an der Ausrichtung der Landesgartenschau 2026. Unter diesem Motto soll der beliebte und erfolgreiche Ansatz der gärtnerischen Leistungsschau um die Aspekte bürgerschaftliches Engagement, Umweltbildung und Modellhaftigkeit erweitert werden.

Landschaftsparks sind Gärten für alle. Sie sind das in beinahe jedem zweiten Dorf vertretene grüne Kulturerbe Brandenburgs. Ländliche Regionen sind gemeinhin von anpackender Natur: Ärmel hoch und machen. Wie in einer Graswurzelbewegung engagieren sich mehr und mehr Menschen in Brandenburg für ihre Landschaftsparks. Keine Vorgabe von „oben“, kein Appell, keine Verordnung kann bewirken, was zivilgesellschaftliche Selbstwirksamkeit und Mitwirkung auf Augenhöhe schaffen.     
Die Landesgartenschau soll das Potenzial und die Kraft des ländlichen Raumes zeigen. 

Von dieser LAGA kann eine neue Renaissance der Landschaftsparks ausgehen. Unserer Region will Gastgeber sein und die Idee von zivilgesellschaftlichem Engagement und gemeinsam gestaltetem Natur- und Kulturraum einem großen Publikum vorstellen. Die Menschen sollen die Gartenpracht erfahren und frische Ideen und Schaffensdrang mit nach Hause, mit in ihre Städte und Gemeinden nehmen.

 

07.05.2021 in Ortsverein von SPD Märkische Schweiz

Neuer Vorstand gewählt

 
Die 31 Mitglieder des SPD Ortsvereins Märkische Schweiz haben einen neuen 
Vorstand gewählt.
Die eigentlich bereits Ende 2020 anstehenden Wahlen wurden auf Anfang Mai
verschoben und jetzt per Briefwahl abgehalten.
Alter und neuer Vorsitzender ist Thomas Berendt. Neuer stellvertretender
Vorsitzender ist Prof. Dr. Klaus Müller. Zur neuen Kassiererin wurde 
Elke Berendt gewählt und Hans-Jürgen
Martin und Dr. Hans-Jürgen Wolf sind Beisitzer im neugewählten Quintett.

06.05.2021 in Wirtschaft von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Weg frei für mehr Gewerbe in Neuenhagen

 

Neues Gewerbegebiet in Neuenhagen

Die Gemeindevertretung Neuenhagen hat mit großer Mehrheit dem Antrag des Bürgermeisters für ein neues Gewerbegebiet in Neuenhagen zugestimmt.

Die SPD begrüßt diese Entscheidung. Damit wird eine Forderung aus unserem Wahlprogramm zur letzten Kommunalwahl umgesetzt.

Der Antrag des Bürgermeisters kam überraschend. Noch 2018 hatte der Bürgermeister auf Anfrage der SPD-Fraktion ein weiteres Gewerbegebiet abgelehnt (nachzulesen im Protokollauszug weiter unten).

Manche Erkenntnisse brauchen eben länger. Unser Bürgermeister hat dazugelernt. Schön.

 

Wir danken Marianne Hitzges für diese Informationen!

Andrea Timm

6. Mai 2021

 

06.05.2021 in Kommunalpolitik von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Aktiv gegen Antisemitismus

 

Arthur-von-Weinberg-Platz

Im November 2019 hat die Gemeindevertretung Neuenhagen auf Antrag der SPD-Fraktion eine Resolution gegen Antisemitismus verabschiedet. In der Debatte dazu wurde von vielen gefordert, dies reiche nicht und es müsse weitere Aktivitäten dazu geben. Die Fraktionen wurden aufgefordert, hierzu Vorschläge zu machen. Ein Vorschlag der SPD wurde nun von der Gemeinde umgesetzt. Auf dem Arthur-von-Weinberg-Platz steht nun eine Stele.

Die Brüder Arthur und Carl von Weinberg werden 1860 bzw. 1861 in Frankfurt am Main geboren. Durch zahlreiche Entdeckungen und Patente auf dem Gebiet der Herstellung synthetischer Farbstoffe hatten sie sich später – Arthur als Chemiker, Carl als Kaufmann – mit der Firma „Leopold Cassella & Co.“, deren Teilhaber sie waren, große Verdienste erworben. Neben der Arbeit in der Firma verband beide die Leidenschaft für den Galopprennsport. So gründeten sie 1896 ihr bei Frankfurt am Main gelegenes Gestüt „Waldfried“. Mitte des Jahres 1912 kauften sie in Neuenhagen das Grundstück in der Dahlwitzer Straße, um hier den Rennstall des Gestüts „Waldfried“ zu errichten. Dieser wurde 1913 bezogen und avancierte zu den ganz Großen in der Blütezeit des Galopprennsports.
1935 wurden die Brüder von Weinberg trotz ihres Christentums zu Juden, sogenannten „Nichtariern“, eingestuft und waren somit der Verfolgung und Denunzierung schutzlos ausgesetzt. Während Carl 1938 dem Drängen seiner Freunde, Deutschland zu verlassen, nachgab und ins Exil ging, blieb Arthur in Deutschland und zog nach Bayern. Hier wurde er im Juni 1942 durch die SS verhaftet und ins KZ Theresienstadt deportiert. Arthur von Weinberg starb dort am 20.03.1943 geschwächt und unter unwürdigen Bedingungen im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Gallenoperation. Seine Asche wurde bei einer Massenaktion mit anderen Urnen in den Fluss Eger geschüttet. Sein Bruder Carl verstarb eine Woche zuvor am 14.03.1943 in Rom im Exil.
Als bekanntester Jockey für „Waldfried“ gilt Otto Schmidt, der bis 1934 für diesen Stall ritt. Mit 2218 Siegen in seiner bis 1952 andauernden Karriere im Rennsattel, davon 7 Siegen im Deutschen Derby und 14 Championaten, war er der populärste Jockey seiner Zeit und gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Jockeys in Deutschland. Auch Walter Genz war an diesem Rennstall erfolgreich, anfangs als Jockey, später als Trainer. 1241 Sieger und fünf Trainerchampionate machten ihn zum erfolgreichsten Trainer in der DDR.

 

16.04.2021 in Bildung von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Desaster in der Schulpolitik in Neuenhagen

 

Schulpolitik in Neuenhagen

Neuenhagen als Gemeinde ist in erster Linie für die Grundschulen im Ort zuständig. Wie es damit bestellt ist, symbolisiert am besten ein Bild vom Großzelt, dass seit mehreren Monaten auf dem Schulhof der Schwanenteichschule steht. Alle drei Grundschulen in Neuenhagen sind überfüllt. Dabei ist der Anbau an der Goethe-Grundschule grade fertig gestellt worden, übrigens gegen den Willen von Bürgermeister Scharnke und seiner Fraktion die Parteilosen. Diese waren auch gegen die neue Grundschule am Gruscheweg und haben bis heute den Neubau der zu kleinen Fallada-Grundschule verhindert.

Aber auch auf den Bau von weiterführenden Schulen und Förderschulen, diese liegen in Verantwortung des Kreises, hat die Gemeinde Neuenhagen Einfluss. So hatte der Kreistag beschlossen, das Einsteingymnasium um 300 Plätze durch einen Anbau zu erweitern. Neuenhagen hat dies verhindert, indem sie nicht bereit waren, dem Kreis das dafür notwendige Grundstück zu verkaufen.

Ebenfalls hatte der Landkreis die Absicht, die Förderschule in Neuenhagen durch einen Neubau zu ersetzen. 30 Millionen Euro wollte der Kreis dafür in Neuenhagen investieren. Vorausgesetzt wurde dafür eine gemeinsame Planung mit der neuen Grundschule am Gruscheweg. So sollten Synergieeffekte genutzt werden und für die Gemeinde und den Kreis eine Gewinnsituation entstehen. Ein Architektenwettbewerb wurde auch gemeinsam durchgeführt und ein Gewinner ermittelt. Danach ist Neuenhagen überraschend aus der gemeinsamen Planung ausgestiegen. Die Gemeindevertreter wurden dazu mit einer Tischvorlage konfrontiert. Für den Kreis war damit eine neue Lage entstanden. Er hat nun überlegt, wo die Förderschule am besten gebaut werden könne. Hierfür kamen neben Neuenhagen auch Hoppegarten und Altlandsberg in Frage. In Altlandsberg wird zurzeit eine neue Gesamtschule gebaut. Nun wird dort auch die neue Förderschule des Kreises als gemeinsames Projekt mit der Stadt Altlandsberg entstehen.

16.04.2021 in Kommunalpolitik von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Danke Wilfried Düsterhöft

 

Abschied nach über 30 Jahren

Mit der Sitzung der Gemeindevertretung am 15. April 2021 beendet Wilfried Düsterhöft nach über 30 Jahren seine aktive, ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeindevertretung von Neuenhagen.

In der ersten freien Kommunalwahl nach der Wende 1990 wurde der Sozialdemokrat Wilfried Düsterhöft erstmals als Mitglied in die Gemeindevertretung gewählt. Den Ausweis, den er damals bekam, hat er noch heute.

Seine Tätigkeit begann Wilfried Düsterhöft als Mitglied im Schulausschuss. Später waren seine Schwerpunkte die Ortsentwicklung und der Baubereich. Der Schulentwicklung blieb er aber immer verbunden. So war sein letzter großer Erfolg der Anbau an der Goetheschule, von deren Notwendigkeit er erst die SPD-Fraktion und dann die Mehrheit der Gemeindevertreter überzeugte.

Bis zur letzten Kommunalwahl war Wilfried Düsterhöft immer direkt gewählter Gemeindevertreter für die SPD-Fraktion. Danach stellte er sich als sachkundiger Einwohner für den Schulausschuss zur Verfügung, womit sich der Kreis zu seinem Start in die Kommunalpolitik schloss.

Mit über 30 Jahren Amtszeit ist Wilfried Düsterhöft der Kommunalpolitiker mit der längsten Amtszeit in Neuenhagen. Der aktuelle Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Nico Schulz dankt ihm dafür ausdrücklich. Er bedauert allerdings auch, dass die SPD-Fraktion und die Gemeindevertretung mit ihm ein „lebendes Archiv“ verlieren könnte. Umso erfreulicher ist es, dass Wilfried Düsterhöft zugesagt hat, auch bei Bedarf in Zukunft mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

 

 

15.04.2021 in Kommunalpolitik von SPD Kreistagsfraktion MOL

Die SPD-Fraktion im Kreistag MOL fordert die Demokratisierung der Kulturförderung

 
Fraktionsvorsitzender

Die SPD-Fraktion im Kreistag MOL fordert die Demokratisierung der Kulturförderung – zukünftig erfolgt diese durch den Kreistag

Der Kreistag des Landkreises Märkisch Oderland hat auf Antrag der SPD-Fraktion am 14.04.2021 die Evaluierung sowie die Demokratisierung der Kulturförderung im Landkreis beschlossen. Des Weiterem wird dem Bildungsausschuss empfohlen einen entsprechenden Unterausschuss einzurichten, der Überlegungen entwickeln soll,  zukünftig die Mittelvergabe für die Kulturförderung transparenter und demokratischer ausgestaltet werden kann. Geplant ist dann die Vergabe von Fördermitteln zukünftig durch den Kreisausschuss. In einem ersten Schritt soll der dann neu eingesetzte Unterschuss die bisherige durch die Verwaltung erfolgte Förderung evaluieren und wenn notwendig auch neue Förderrichtlinien entwickeln.

Die kreisliche Kulturförderung obliegt dann dem Kreistag, der dann zukünftig die kultur-politischen Schwerpunkte festlegt und steuert.

Zum Beschluss des Kreistages sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ronny Kelm: 

Die Kulturschaffenden haben aufgrund der Corona-Pandemie sowohl bei der Ausübung ihrer Arbeit als auch wirtschaftlich erheblich gelitten. Wir als demokratisch gewählte Kreistagabgeordnete sind gerade dazu angehalten, die Kulturförderung im Landkreis stärker zu demokratisieren, in dem wir die Mittelvergabe aus der Verwaltung rein in den Kreistag holen und mit anderen demokratischen Parteien die politische Debatte über eine gute und gezielte Kulturförderung führen. Der Kreistag soll auch am Ende über die jeweilige finanzielle Förderung entscheiden, denn das auch das Königsrecht des Parlaments.“  

19.03.2021 in Allgemein von Jusos Märkisch-Oderland

Neue Webseite!!

 

Hallo, wir haben seit geraumer zeit eine neue Webseite. Wir werden diese Seite nicht mehr weiter betreiben 

Gruß

Leon Schubert (Vorsitzender Jusos-mol)

 

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19.03.2021 in Gesundheit von SPD Kreistagsfraktion MOL

Landrat Gernot Schmidt weist die Unterstellung der KVBB zurück

 

(Quelle Pressemitteilung Nr 15/2021 des Landkreises MOL)

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat auf einer Arbeitsberatung am 24. Februar 2021 die weitere Vorgehensweise seiner Impfstrategie besprochen.
Diese war detailliert mit der Landesregierung abgestimmt. Ausgehend vom Ankerzentrum im Krankenhaus Strausberg geht der Landkreis Märkisch-Oderland mit niedergelassenen Ärzten als mobilen Impfteams in die Fläche des Landkreises. Märkisch-Oderland hat eine flächenmäßige Ausdehnung von über 2.000 km² mit mehr als 197.000 Einwohnern.
Um die für den Landkreis tätigen Ärzte abzusichern, hat der Landkreis sie im Rahmen eines Verwaltungsaktes verpflichtet.
Die Ärzte tun dies auf freiwilliger Basis.     
Die Resonanz in der Ärzteschaft ist enorm. Wir sind zum Zeitpunkt nicht in der Lage ein flächenmäßiges Impfen über alle Hausarztpraxen, die sich an dem Modell beteiligen wollen, sicherzustellen.
Der Landrat weist die rhetorischen Unterstellungen der Zwangsverpflichtung zurück, da sie sowohl fachlich als auch sachlich falsch sind.

Gernot Schmidt erklärt:
„Wir müssen den Kreis der Unterstellung gegenüber der niedergelassenen Ärzteschaft durchbrechen. Sie sind das Zugpferd der Impfkampagne. Sie sind die Einzigen, die fachlich, schnell und unbürokratisch in der Fläche impfen können."

Seelow, 18. März 2021

Für Sie im Landtag

Elske Hildebrandt

 

 

Jörg Vogelsänger

 

 
 

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